Spätestens seit Swisscom angekündigt hat, dass die analogen und ISDN-Anschlüsse bis Ende 2017 abgeschaltet werden, ist klar: Die IP-Telefonie (auch VoIP oder Voice over IP genannt) hat die traditionelle Telefonie verdrängt und löst diese in den nächsten drei Jahren ab.

Mit zehn Jahren Erfahrung und über 3ʾ000 Firmenkunden ist die Zürcher e-fon die Spezialistin für IP-Telefonie. Stefan Meier, Gründer und Geschäftsführer von e-fon, nimmt Stellung.

Frage: Seit der Gründung im Jahr 2004 hat sich e-fon als Marktführer für IP-Telefonie etabliert. Wie haben Sie dies erreicht?

Stefan Meier: Wir haben schon bei der Gründung die Möglichkeiten der IP-Telefonie erkannt und es war für uns eine Frage der Zeit, bis Swisscom die traditionellen Anschlüsse auf die neue Technologie migrieren wird. Dank unserem frühen Einstieg haben wir eine langjährige Erfahrung bei der Einführung und Umstellung auf IP-Telefonie und kennen die Technologie bestens.

Frage: Welches sind die Vorteile der IP-Telefonie gegenüber der herkömmlichen Telefonie?

Stefan Meier: Der Telefonanschluss ist nicht mehr an einen bestimmten Ort gebunden. D.h. überall wo ein Internetanschluss verfügbar ist, kann man auch die IP-Telefonie nutzen. Ob zu Hause, im Büro oder auch im Ausland – Sie telefonieren immer zum gleich günstigen Preisplan. Roaminggebühren kennt die IP-Telefonie nicht! Auch kann an verschiedenen Orten die gleiche Telefonnummer verwendet werden. Sowohl für ankommende als auch ausgehende Anrufe.

Frage: Welchen Nutzen haben die Firmen durch die IP-Telefonie?

Stefan Meier: Ganz neue Service-Modelle sind dank der IP-Technologie möglich. So bietet e-fon heute mit der PRO-Lösung eine Telefonanlage an, welche im Internet steht und als Cloud-Service aufgebaut ist. Entsprechend entfallen für die Anwender sowohl die Investitions- und Unterhalts- als auch die Wartungskosten. e-fon stellt auch sicher, dass die Anlage immer auf dem neusten Stand ist. Firmen können über den Web-Browser Telefone für Mitarbeitende selbst aufschalten oder auch Anrufsteuerungen selbst anpassen.

Frage: Was raten Sie den Firmen bezüglich des Endes der ISDN-Anschlüsse?

Stefan Meier: Die Firmen sollen sich bereits heute mit dem Thema befassen und entsprechende Offerten einholen und Lösungen evaluieren. Besser frühzeitig agieren, als unter Zeitdruck eine teure und überdimensionierte Lösung kaufen zu müssen.