Die e-fon AG ist weiterhin auf Wachstumskurs. Stefan Meier, CEO und Gründer, erklärt, wie sich das auf das Tagesgeschäft auswirkt und warum e-fon noch weiter zulegen wird.

Herr Meier, Wachstum geht häufig mit Investitionen einher. Gilt das auch für die e-fon AG?

Klar! Sowohl wir als auch unsere Partner verzeichnen dieses Jahr einen massiven Anstieg an Neukunden. Dies unter anderem auch im Hinblick auf die forcierte ISDN-Ablösung. Deshalb haben wir unsere Infrastruktur komplett erneuert. Im März/April lancierten wir zudem unsere Kampagne „Keep calm as IP kills ISDN“. Damit signalisieren wir unseren Kunden, dass wir dank langjähriger Erfahrung in der IP-Telefonie versierte und verlässliche Partner sind. Eine unserer grössten Stärken ist es, auch komplexe Kommunikationslösungen binnen nützlicher Frist umzusetzen.

Die ISDN-Ablösung ist doch erst für 2017 geplant. Man könnte also getrost zuwarten…

Erfolg basiert auf dem Antizipieren künftiger Risiken. Auch wenn die richtige Telecom-Lösung auf den ersten Blick nicht zur Kernkompetenz eines Unternehmens gehört, ist die Fähigkeit, mit seinen Kunden bzw. untereinander zu kommunizieren, überlebenswichtig. Folglich lohnt es sich für den Firmeninhaber, sich frühzeitig zu überlegen, in welche Kommunikationslösung er nächstens investieren will, wer ist ein zuverlässiger Partner. Andernfalls läuft er Gefahr, auf dem letzten Drücker zu handeln, was in der Regel kostenintensiv ist.

e-fon AG

Stefan Meier CEO und Gründer e-fon AG
Erfolgreiche Unternehmen wollen Trends sofort erkennen und entsprechend handeln.

 

War Ihre Infrastruktur denn so veraltet?
((Lacht)) … man kann sich immer verbessern! Fakt ist, dass wir stark an Neukunden gewinnen. Vorausschauend hatten wir deswegen unsere Infrastruktur erneuert, um neue Kapazitäten, mehr Funktionalitäten sowie die Basis für weitere Neuerungen zu schaffen. Erfolgreiche Unternehmen wollen Trends sofort erkennen und entsprechend handeln.

Was ist denn für den Kunden neu?

Das Portal ist äusserst flexibel. Es ist auf Firmen zugeschnitten, die zwischen 5 und 500 Mitarbeitende haben. Wächst ein Unternehmen, wird das Portal gleich angepasst. Die Verwaltung der Mitarbeitenden ist damit noch einfacher. Das Portal wirkt zeitgemässer und bietet eine intuitive Benutzeroberfläche. Weitere Kundenwünsche flossen ein, beispielsweise ein verbesserter Faxversand. Überraschenderweise ist dies nach wie vor ein grosses Bedürfnis. Auch der Support wurde auf die geänderten Kundenbedürfnisse abgestimmt. Und weitere Anpassungen und Funktionen werden folgen.

Sie sprechen von langjähriger Erfahrung. Wie erklären Sie sich das diesjährige Abschneiden im Bilanz-Rating?

Es schmerzt, nicht mehr wie üblich zuoberst auf dem Podest zu stehen. Wir können die Kritikpunkte verstehen und müssen nun anhand von Qualitätsverbesserungen zeigen, dass unsere Investitionen zukunftsgerichtet sind. Erfahrungsgemäss entfalten Investitionen ihre volle Wirkung in den Folgeperioden. Gleichzeitig stellen wir fest, dass unsere wichtigsten Mitbewerber hinter e-fon klassiert sind. Wie dem auch sei, wir konzentrieren uns auf unser Kundensegment – die Firmenkunden. Hier wollen wir der Ansprechpartner für IP-Telefonie sein.

Und wie geht es nun weiter?

Für uns und unserer Partner steht der Firmenkunde im Mittelpunkt. Wir sehen im KMU-Bereich weiteres Wachstumspotenzial, insbesondere im Hinblick auf die ISDN-Ablösung. Auch scheuen wir uns nicht vor dem Wettbewerb. Dieser spornt uns an, unser Angebot mit jenem unserer Mitbewerber zu messen und noch besser zu werden. Wir von e-fon und unsere Partner verfügen über grosses Know-how in der IP-Telefonie. Wir wollen unseren Kunden ein gutes Preis-Leistungsverhältnis für zeitgemässe Kommunikationslösungen bieten und innovativ bleiben.